Christuskirche, Absberg und Christophoruskirche, Spalt

von | Apr 4, 2020

 

 

Die Absberger Christus Kirche

Marktplatz 3, 91720 Absberg

Geschichte der Absberger Gemeinde und der Christuskirche

Mit ca. 850 Einwohnern ist der Markt Absberg der größte Gemeindeteil, neben Igelsbach und Kalbensteinberg. Oberhalb des Kleinen Brombachsees erstreckt sich der Ort auf der Nordseite des Sees.Seine Geschichte reicht zurück bis in die Bronzezeit (Funde davon gehen bis auf 1500 v.Chr. zurück). Eine erste urkundliche Erwähnung erfuhr Absberg im Jahre 948. Die Herren Ritter von Absberg regierten vom 10. bis zum 17. Jahrhundert. 1349 errichtete Ritter Goswin eine Burg. Das Epitaph von Ritter Paul (1469 – 1503) ist in der Marienkirche von Gunzenhausen zu sehen. An Ritter Hans Christoph (+1562) erinnert
ein weiteres Epitaph in der evangelischen Christuskirche in Absberg.

Sein Nachfolger Hans Conrad von Absberg lässt 1597/98 die jetzige Christuskirche erbauen.

Es ist die erste evangelische Pfarrkirche seit der Reformation in dieser Region. Mit dem Tod des kinderlos gebliebenen Hans Veit (1647) stirbt das Absberger Adelsgeschlecht aus. Der Deutschorden übernimmt 1652, das durch den Dreißigjährigen Krieg teilweise zerstörte und aufgelassene Absberg. Freiherr von Hornstein lässt 1725 das Schloss errichten. Damit bevölkerte sich auch der Ort wieder. Als Baumeister konnte er den berühmten Architekten Gabriel de Gabrieli gewinnen, der u.a. auch die Schlösser in Ansbach und Eichstätt erbaute. Die totale Übernahme durch den Ort und eine Rekatholisierung verhinderte die Ansiedlung der evangelischen Exulanten aus dem Salzburgischen durch die Markgrafen von Ansbach.

In der Folgezeit wurde das Gotteshaus auch von beiden Konfessionen benutzt, als Simultankirche. Der Ritterorden wurde in Folge der Säkularisierung 1806 aufgelöst. Sehr heruntergekommen, kam das Schloss 1909 in Privatbesitz. Heute ist dort mit der Regens-Wagner-Stiftung, mit Sitz in Dillingen, einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region ansässig. Über 600 Angestellte kümmern sich um das Wohl von behinderten und schwerstbehinderten Menschen. Mit dem Bau der Stauseen (1970 – 2000) entdeckten viele Absberger das zweiteStandbein, den Tourismus, für sich.

So hat sich auch der Charakter des Ortes verändert, vom Bauerndorf mit Hopfengärten zu einem Urlaubsort.

Kommen Sie zur Ruhe in unserer Christuskirche. Für Ihre Grüße oder Gebete liegt ein Buch aus.

Christus ist die Weite unseres Lebens. Christus ist die Mitte unserer Gemeinschaft.
Dietrich Bonhoeffer(Inschrift im 2011 eingeweihten Gemeindehaus, Hauptstraße 37a).
Es gehören ca. 580 Gläubige zur evangelisch-lutherischen Gemeinde Absberg.
Anschrift: Evang.-Luth. Christuskirche, Marktplatz 3, 91720 Absberg

 

Christophoruskirche Spalt

Bahnhofstraße 7, 91174 Spalt

 

Geschichte der Spalter Gemeinde und der Christophoruskirche

Die ersten Evangelischen kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der Hauptsache als Tagelöhner bei Hopfenbauern oder als Staatsbedienstete im Rentamt Spalt. Zu dieser Anfangszeit zählte die „Gemeinde“ ca. 90 Gläubige. Zum Gottesdienst ging man in dieser Zeit nach Fünfbronn.

Schon bald wuchs aber die evangelische Gemeinde Spalt und die Fünfbronner Kirche wurde zu klein.So schaute man sich nach etwas Eigenem um und wurde fündig. Etwa ab 1830 benutzte die evangelische Gemeinde für ihre Gottesdienste einen Betsaal im ehemaligen Alten Schützenhaus. Es wurde ein Bethausfond gegründet zum späteren Ankauf. Daraus wurde aber nichts, denn das Alte Schützenhaus, samt Betsaal, musste der Erweiterung des Friedhofes weichen. Wieder „heimatlos“ geworden, besann man sich auf ein neues Ziel. Mit viel Engagement und Gewinnung von einflussreichen Persönlichkeiten und Sponsoren, konnte 1885 ein Kirchbauverein gegründet werden. Am 18. August 1895 war es dann so weit: Die evangelischen Spalter konnten Kirchweihe feiern. Mitten im Hopfengarten lag damals das neogotische Kirchlein, das 150 Besuchern Platz gab. Zur gleichen Zeit wurden die beiden Gemeinden Spalt und Fünfbronn zu einer Pfarrei zusammengeschlossen, mit Pfarrsitz in Fünfbronn. Das blieb auch so bis zur Stellenplanungsreform der Landeskirche im Jahr 1995. Weil die zu niedrige Gemeindegliederzahl die Beibehaltung einer ganzen Pfarrstelle unmöglich machte, wurde Spalt mit Absberg kombiniert, mit Pfarrsitz in Absberg. Fünfbronn wurde der Kirchengemeinde Kalbensteinberg zugeschlagen. In dieses so bedeutende Jahr fiel auch die 100-Jahrfeier.

Zu diesem Anlass bekam die Kirche auch ihren jetzigen Namen, Christophoruskirche. Aus Dankbarkeit für eine Glockenspende der Breslauer Christophorikirche wurde dieser Name gewählt. Alle drei Glocken wurden in der Zeit desNationalsozialismus geplündert und eingeschmolzen.
Erst seit dem Jahr 2000 läuten wieder alle drei Glocken, nachdem die Glockenweihe der dritten Glocke festlich begangen werden konnte.
Vor der Christophoruskirche ist ein schönes Areal, wo unser „Trempala“ für BROT für die WELT stattfindet.  Seitdem diesen Vorplatz der ab 2004 der Christophorusbrunnen des Georgensgmünder Künstlers Fuchs schmückt, wird jedes Jahr rund um diesen Brunnen gefeiert.  Beim“Brunnenfest“ erinnern wir uns mit seinem lebenspendenden Wasser an den Herrn der Kirche, Jesus Christus, der uns das Wasser des ewigen Lebens für alle Lagen unseres Lebens vorhält.

Es gehören ca. 700 Gläubige zur evangelisch-lutherischen Gemeinde Spalt.
Anschrift: Evg.-Luth. Christophoruskirche, Bahnhofstraße 7, 91174 Spalt

Einen gesegneten Aufenthalt in unseren Gotteshäusern und behütete Wege wünscht Pfarrer Dietmar F. Schuh

 

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