Gebete und Segensworte

von | Mrz 22, 2020

 

         Er hört dein Gebet, hört auf dein Gebet.
Er versteht, was sein Kind bewegt,
         Gott hört dein Gebet.
         Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht,
         hört er dein Gebet.
         Wenn dich Furcht befällt vor der langen Nacht,
         hört er dein Gebet   

Gebete in schwerer Zeit

Herr, unser Gott, Herr der Zeit,

wir erleben diese Tage wie ein Albtraum

und doch wissen wir: Es ist die Wirklichkeit.

Wir klagen Dir

diese spürbare Schwere durch die Pandemie,

die Angst vor dem Virus,

den Verlust an Normalität und Leichtigkeit.

Wir klagen dir die Unvernunft so mancher Zeitgenossen.

Wir klagen Dir, dass unsere Bewegungsradien immer kleiner werden.

Wir klagen dir, dass Außenkontakte mehr und mehr gekappt werden:

Ältere Menschen warten vergeblich auf Besuche,

Freunde können sich nicht treffen,

Großeltern können ihre Enkelkinder nicht sehen.

Gemeindeglieder nicht mehr zu Gottesdiensten zusammenkommen.

Herr, wir bitten dich:

Schenke Besonnenheit allen, die politisch Verantwortung tragen.

Schenke Weisheit, dass den Wissenschaftlern der Durchbruch gelingt

und der ersehnte Impfstoff entwickelt wird.

Sei bei den Kranken, Schwerkranken und Sterbenden und ihren Angehörigen.

Schenke allen die in Praxen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen Dienst tun

und den Kassiererinnen in den Supermärkten Gesundheit und Kraft.

Schenke das Bewusstsein: Allen hilft jetzt Rücksicht, statt Egoismus.

Bewahre und behüte uns und lass uns daran festhalten:

Egal, was kommen mag: Wir sind und bleiben in deiner Hand.

Durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, unseren Bruder und Herrn. Amen

Dietmar F. Schuh

 

 

Zwischen den einzelnen Gebetsbitten sammeln wir Zweige in eine Vase.

Wir zeigen so:  Wir bleiben nicht allein.

Wir werden uns in Zukunft wieder als Gemeinde hier versammeln.

Dazu singen wir die Liedstrophe:

Meine Hoffnung und meine Freude
Meine Stärke, mein Licht
Christus meine Zuversicht
Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht
Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Wir beten:

Gott, du Grund unser Hoffnung,

wir befinden uns in schweren Zeiten.

Menschen haben Angst um ihr Leben und ihre berufliche Existenz.

Alles, was bis vor Kurzem noch sicher war, ist uns jetzt weggebrochen.

Wir erleben Zeiten großer Unsicherheit und hoffen bei dir, Gott, festen Halt zu finden.

Lass uns spüren, dass du uns an deiner Hand hältst, wenn wir uns in der Krise haltlos fühlen.

Wir rufen zu dir: Meine Hoffnung und meine Freude

Gott,  du Grund unserer Freude,

die vielen Absagen dieser Tage machen uns traurig. Die Isolation macht uns einsam.

Aber wir dürfen mitten in der Krise auch schöne Momente erleben.

Anrufe von lieben und besorgten Menschen,

Nachbarschaftshilfe, ein Winken über den Gartenzaun,

das tut gut und schenkt Freude.

Schenke du, Gott, in diesen Tagen auch weiterhin besondere Momente des Glücks.

Wir rufen zu dir: Meine Hoffnung und meine Freude

Gott, du Grund unserer Stärke,

wir danken dir für alle, die gerade in dieser Krisenzeit Stärke zeigen, und sich für erkrankte und hilfsbedürftige Menschen einsetzen und sie nicht allein lassen.

Gott, wir bitten dich, schenke allen Menschen, die sich in den wichtigen Bereichen unseres Lebens engagieren, deine Begleitung und Nähe.

Schenke allen Menschen, die sich ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit um kranke und hilflose Menschen kümmern, deine Kraft und Stärke.

Hilf ihnen, damit sie das aushalten können, was sie jetzt erleben.

Wir rufen zu dir: Meine Hoffnung und meine Freude

Gott,  du Grund meiner Zuversicht,

die Krise wirft dunkle Schatten auf uns.

Wir spüren, wie zerbrechlich unser Leben ist.

Niemand weiß, wie lange diese Situation noch andauernd wird.

Gott, wir bitten dich, erfülle unser Herz mit deiner Zuversicht.

Schenke uns die Gewissheit,

dass am Ende dieses schweren Weges wieder schöne und helle Zeiten auf uns warten.

Denn wir wissen:

Das Leben ist stärker als der Tod.

Wir rufen zu dir: Meine Hoffnung und meine Freude

 

Psalm 121

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.

Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt vom Herrn,

der Himmel und Erde gemacht hat.

Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen

und der dich behütet schläft nicht.

Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.

Der Herr behüte dich.

Er ist dein Schatten über deiner rechten Hand,

dass dich des Tages die Sonne nicht steche,

noch der Mond des Nachts.

Der Herr behüte dich vor allem Übel.

Der Herr behüte deine Seele.

Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang

Von nun an bis in Ewigkeit. Amen

 

Aus den Sprüchen Salomos

Ich will dich auf dem Weg der Lebensklugheit bringen.

Es ist ein gerader Weg.

Wenn du diesen Weg gehst, wird kein Hindernis deinen Schritt hemmen.

Selbst, wenn du läufst, wirst du nicht stolpern.

Bleibe bei dem, was du gelernt hast. Verleugne es nicht.

Richte dich nicht nach dem Vorbild gewissenloser Menschen,

folge nicht dem Beispiel der Unruhestifter!

Das Leben derer, die Gott missachten, ist wie die finstre Nacht.

Aber das Leben derer, die auf Gott hören, gleicht dem Sonnenaufgang.

Prv 4,10ff

 

Von guten Mächten

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

Und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Amen

 

Dietrich Bonhoeffer

 

 

Ein feste Burg ist unser Gott

 Ein feste Burg ist unser Gott,

ein gute Wehr und Waffen.

Er hilft uns frei aus aller Not,

die uns jetzt hat betroffen.

Der altböse Feind

Mit Ernst er’s jetzt meint.

Groß Macht und viel List

Sein grausam Rüstung ist.

Auf Erd ist nicht seinsgleichen.

 

Mit unsrer Macht ist nichts getan.

Wir sind gar bald verloren.

Es streit für uns der rechte Mann,

den Gott hat selbst erkoren.

Fragst du, wer er ist?

Er heißt Jesus Christ,

der Herr Zebaoth

und ist kein andrer Gott.

Das Feld muss er behalten.

Martin Luther

 

Wer nur den lieben Gott lässt walten

Wer nur den lieben Gott lässt walten

und hoffet auf ihn alle Zeit,

den wird er wunderbar erhalten

in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,

der hat auf keinen Sand gebaut.

 

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen.

Verricht das deine nur getreu.

Und trau des Himmels reichen Segen,

so wird er bei dir werden neu.

Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt,

den verlässt er nicht.

 

Georg Neumark

 

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